Bericht von der Jahreshauptversammlung des SPD Ortsverein Dagersheim

Ortsverein

Bild: Kreisdelegierte der SPD Dagersheim, Gerhard Münsinger, Adolf Gann, Friedel Braitling, Richard Schüle, Klaus-Peter

Bei der kürzlich stattgefundenen Jahreshauptversammlung ließ der Vorsitzende Adolf Gann das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Da keine Wahlen anstanden konnte man sich verstärkt örtlichen Problemen zuwenden.

Bei der kürzlich stattgefundenen Jahreshauptversammlung ließ der Vorsitzende Adolf Gann das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Da keine Wahlen anstanden konnte man sich verstärkt örtlichen Problemen zuwenden. Gut besucht war vor allem die Mitgliederversammlung bei der Ortsvorsteher Matrohs über seine Tätigkeit in Dagersheim berichtete, außerdem stellten sich an diesem Abend auch die beiden Kandidaten für die Bundestagswahl Franziska Engehausen und Helmut Roth vor und sprachen über ihre politischen Zielvorstellungen im Falle ihrer Wahl.
Erfreulich fiel der Kassenbericht von Gerhard Münsinger aus, dank einer verantwortungsbewussten Kassenführung und einiger privaten Spenden konnte eine Rücklage für das Wahljahr 2009 gebildet werden. Auch das Herbstfest und die Hocketse auf der Streuobstwiese trugen zum erfolgreichen Jahr 2008 bei.

Anschließend wurden unter der Regie von Herbert Rathmann die Wahl der Delegierten für die Kreiskonferenz durchgeführt. Gewählt wurden:
Gerhard Münsinger, Thomas Gann, Dirk Schmitz, Uwe Zehr, als Ersatz: Richard Schüle, Klaus-Peter Bach, Friedel Braitling und Adolf Gann

Unter dem Punkt Verschiedenes gab es lebhafte Diskussionen über die Vorbereitungen zur Kommunal- und Europawahl und das weitere Vorgehen bis zur Wahl am 7.6. Danach trug Thomas Gann einen Antrag zum Ausbau der Arbeitnehmerrechte vor, der auf dem Bundesparteitag für das Wahlprogramm 2009 eingereicht wird. Inhalt des Antrags ist eine Verbesserung des ?Gesetzes über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer?. Dies soll dadurch erreicht werden, daß Aufsichtsratsbeschlüsse mit einer 2/3-Mehrheit gefasst werden müssen und somit z.B. Standortverlagerungen nicht gegen Arbeitnehmerinteressen durchgeführt werden können. Nach intensiver Diskussion war man sich einig, dass gerade in Krisenzeiten wie heute es absolut notwendig ist sich als Arbeitnehmer stärker einmischen zu können und zu müssen.Wie sich in den vergangenen Monaten gezeigt hat darf man Finanz-, Arbeits- und Sozialpolitik nicht verantwortungslosen Großbankiers, Managern und den Pseudoexperten der Talkshows überlassen, die nur ihr eigenes Wohl anstreben und dabei die ganze Volkswirtschaft ruinieren. Unter diesem Gesichtspunkt wurde der Antrag von Thomas Gann einstimmig beschlossen. Um 22Uhr konnte der Vorsitzende Adolf Gann eine gelungene Sitzung beenden und forderte noch einmal vollen Einsatz nicht nur für die Kommunalwahl sondern auch für die Bundestagswahl.